Der Graf von Luxemburg

Vom Künstlerleben am Rande des Existenzminimums, von großen Träumen, die auf die Realität treffen, erzählt Franz Lehárs »Der Graf von Luxemburg«. Doch wie es das Gesetz der Operette will, löst sich alles in Witz, Gesang und Wohlgefallen auf. »Hab keinen Sous«, das ist das einzige Problem, das das Künstler-Liebespaar Armand und Juliette und ihren adligen, aber verarmten Freund René, Graf von Luxemburg, in ihrem sorgenlosen Bohème-Leben umtreibt.

Ein verlockendes Angebot des Fürsten Basilowitsch soll René auch noch ein Vermögen verschaffen: Er gibt sich als »Heirats-Graf« her, adelt dadurch eine unbekannte Schöne, die Sängerin und Verlobte des alten Basilowitsch, Angèle Didier. Später verliebt er sich in sie, unwissend, dass sie längst seine Frau ist. Doch die Ehe muss nach drei Monaten geschieden werden, wenn er seine Bezahlung behalten will. In seinem erfolgreichen Bühnenstück von 1919 ließ Lehár das Goldene Zeitalter der Wiener Operette wieder aufleben.

Fotos Andreas Etter

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